03. September 2010, 16:08 Uhr

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Freitags-Füller
Hier gibts die Regeln!
1. Musik verbindet Menschen.
2. Jeder Mensch ist ganz einzigartig .
3. Gestern habe ich immer wieder gedacht ‘wann komme ich denn endlich dran?’.
4. Ich weine zuviel !
5. Im letzten Jahr ist so viel passiert, das hätte für 5 Jahre gereicht!
6. Eine neue Brille steht gerade ganz oben auf meiner Wunschliste.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Mann, morgen habe ich meinen Mann zum Tapezieren animieren geplant und Sonntag möchte ich mal wieder in die Kirche!
02. September 2010, 21:59 Uhr

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Kopfschütteln,
das Leben
Wir hatten am Samstag so ein krasses Erlebnis in der Provinz- SBahn, die uns nachts um eins vom Weltastratag in Hamburg nach Hause gefahren hat, davon muss ich euch berichten:
Mein Bruder, mein Schwager, meine beste Freundin und ich saßen alle auf einer Bank, als sich in der Bank neben uns ein ‘Mitbürger mit Migrationshintergrund’ neben eine allein reisende Frau unseres Alters setzte. Er belaberte sie n bisl, als sie Ablehnung signalisierte, ging er weiter, kam aber nach kurzer Zeit wieder, um sich wieder dicht neben sie zu setzen und sie nochmal anzulabern. Sie sagte erst ganz nett, er solle sie in Ruhe lassen, ein paar Mal, als er sie weiter antextete, sagte sie sehr laut und deutlich, er solle sich bitte woanders hinsetzen. Das interessierte ihn einen Scheiss und dann platzte meiner Freundin und mir fast gleichzeitig der Kragen und wir sagten ihm auch, er solle sich woanders hinsetzen. In dem Moment setzte sich das Mädel auch schon zu den Jungs, die in der Bank hinter ihr saßen. Weil alle jetzt mitbekommen hatten, wie blöd der Kerl war, war er natürlich sauer, dass er jetzt auf einmal alleine da saß und begann, meine Freundin anzupöbeln, woraufhin mein Bruder ihn zurück anpöbelte.
Was der Kerl dann vom Stapel ließ, machte mich echt sprachlos und ich musste pausenlos lachen, ich habe wirklich probiert, mir das Lachen zu verkneifen, um den armen Mann nicht noch weiter zu provozieren, aber ich konnte nicht mehr: erst beschimpfte er meinen Bruder als ‘Deutschen’, dann als ‘Mull’ (das sollte ‘Müll’ heißen), als Hurensohn sowieso und das ganze untermalt mit soner südländischen Gestik und dem dazu passendem Akzent, wir haben uns alle komplett weggeschmissen: mein Bruder würde die ganze Bahn kennen (der komplette Waggon hat über den Vogel gelacht), und eigentlich wollte er sich mit meinem Bruder (der übrigens locker einen Kopf größer war) auch prügeln. Irgendwann stand er auf und stellte sich an die Tür, woraufhin der halbe Waggon ‘Zugabe’ skandierte. Das nahm mein Bruder als Anlass, den armen Wurm dann noch ein bisl verbal anzupieksen, woraufhin der natürlich ansprang und noch ne zweite Runde rumschimpfte wie das italienische Rumpelstielzchen höchst persönlich! Der ganze Waggon hat so gefeiert über den Typen.
Kann ich gar nicht so widergeben, was der so gesagt hat, muss man erlebt haben!
Mir tat er schon leid und ich habe probiert, meinen Bruder zu bremsen, aber der ist son Hackenbeisser, und merkt nicht, wanns gut ist. Mein Schwager sah das glaube ich ähnlich.
Wer weis, wie der Kerl das nächste Mal ne Frau anmacht, die alleine unterwegs ist, nach dem Erlebnis?
Meine Freundin meint, gar nicht mehr, weil er das voll verdient hätte und ich denke, nö, wenn sie Pech hat, läuft sie ihm alleine oder mit doofen Leuten in der Bahn übern Weg und muss dann seine Wut über den Verlauf dieser Bahnfahrt ausbaden.
Ich fand das soo krass, diese Gruppendynamik, wie ein ganzer Bahnwaggon zusammenhält gegen einen einzelnen Spinner.
Das Mädel hat sich beim Aussteigen nochmal bei allen und besonders bei meiner Freundin bedankt, mein angetrunkener Bruder hat nichtmal den Auslöser, warum der Spacken meine Freundin beleidigt hatte, mitbekommen!!!
Naja, vielleicht reagieren wir Frauen sensibler auf sowas, weil wir auch alle schonmal in soner Lage waren, wie die?
Aber wie sich aus ner blöden Anmache ein laut lachender Zugwaggon entwickelt……
01. September 2010, 19:45 Uhr

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Gedanken
Ich hätte schon längst drüber schreiben sollen, aber immer wieder hab ichs aufgeschoben. Mal sehen, ob ich jetzt noch einiges zusammen bekomme.
Wir waren am Wochenende ganz überraschend im heimatlichen Weserbergland. Ein Vierteljahrhundert hab ich da gelebt. Eine tolle Gegend rund um die Kreisstadt Höxter. Und wie in vielen Orten hatte aus meiner/unsrer Sicht auch Höxter ein Maskottchen, einen etwas seltsamen Engländer, der Auffallen für sich wohl anders definiert.
Wir heißt in diesem Fall meine Clique, Freunde und selbstverständlich auch ich selbst. Vieles von dem was ich hier ausdrücke sind Meinungen die wir hatten, die nicht zwanghaft der Wahrheit entsprechen müssen, das nur am Rande
James war über 50 Jahre alt und man wusste von ihm, dass er Maler sei. Er fuhr auf Inlinern, nur mit neongrüner Badehose und neongrünem Stirnband bekleidet über die Umgehungsstraße - einfach so zwischen den Autos. Jeder wusste das, niemanden störte es. Er ging mit uns feiern - Karneval an der Uni, der sogenannte Bauschulkarneval. Es war Kostümpflicht. Eine Kordel um die Hüfte und die Stones Zunge auf die rechte Gesäßbacke gemalt - MEHR NICHT! Das war sein Kostüm. So hat James mit uns gefeiert und keinen hats gestört. Naja, geschmunzelt haben wir schon etwas
Das sind nur zwei Beispiele, wie sich dieser Mensch selbst inszeniert hat. Und es gibt viele weitere, dessen bin ich mir sicher.
Diverse Wände hat er im hiesigen Krankenhaus bemalt und so manche Station verschönert. Man findet bemalte Hauswände und Portraits. Seine Malerei finanziert ihn, auch heute noch. Der Stil ist sehr eigenwillig. Man kann ihn mögen, muss man aber nicht. Ich wüsste nichtmal, wo ich ihn zwischen Expressionismus und Renaissance einsortieren sollte. Geht auch nicht…
Nun, am besagten, vergangenen Wochenende hatte ich die Chance, mal persönlich mit ihm zu reden. Ein besseres Denglish hab ich selten gehört. Manch einer würd sagen, für jemanden, der mindestens seit 20 Jahren in Deutschland lebt, spricht er äusserst schlecht deutsch. Aber das ist alles Teil seiner Kunst, die er lebt. Er selbst ist sein größtes Kunstobjekt und wie ich inzwischen weiß, auch der Paradiesvogel seiner Familie.

Wir haben Scotch getrunken und einen echt tollen Abend gehabt. Ich habe einen Mann kennengelernt, der am 30. August 70 Jahre alt geworden ist und von der Denke moderner ist als manch Einer den ich sonst so kenn.
Ich habe jemanden kennengelernt, der sich aber auch aufs Wesentliche beschränkt, der auf die Frage woher er stamme nur antwortet: My Mum.

Auf eine präzise Frage gibts ne präzise Antwort. Nicht mehr. Damit musste ich erstmal lernen, umzugehen, verfalle ich doch nur all zu gern ins schwafeln und tratschen. Aber das war eben nicht meine Bühne.
Die Stimmung war angenehm, aus der Musikanlage tönten Woodstock Songs, die er mitgesungen hat, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Musik, fernab vom, auf billigen Transpondern mit niedriger Bandbreite bei Astra verramschenden Business mit der selbigen. Und halt Lieder, die ich so nicht kannte, und ich höre gern Lieder aus der Zeit, allerdings eben die bekannten Lieder, die es auf jeder zweiten Love Generation CD gibt. Mamas & Papas und n bissl Jefferson Airplane, ja. Die Platten von James enthielten nichts dergleichen. Ich finde sie nirgends, das Cover ist dieser CD Variante (http://amzn.to/cABLdJ) recht ähnlich, ob sie es ist - ich weiß es nicht.
Ich habe von seinem Eisenbahnwagon erfahren, dass er den (mehr oder weniger) von Kai Pflaume geschenkt bekommen hat und dass er schon über die, in seinem Garten eigens verlegten Schienen glücklich war bevor er wusste, dass der Wagon noch folgt.

James Donnachie - ein Kunstwerk. Frühstücken wollte er am nächsten Morgen eigentlich nicht, hat sich dann aber doch zwischen uns gesetzt und die Zeit schön ausklingen lassen bis er dann zu Freunden gefahren ist - mit Toby Blue, seiner Ente.
Ich werd ihn wohl nicht öfters treffen, was weniger an ihm, mehr an uns liegt. Wir sind normalerweise nur zwei bis drei Mal im Jahr in der Heimat. Dass auch James an diesem Wochenende bei meiner Mutter war, war weniger der Zufall, dass er und wir zeitgleich da waren schon.
Ich werde dieses Wochenende in Erinnerung behalten, das nette Gespräch, die Musik aus einer völlig anderen Zeit, Scotch, der nach modernden Eichenfässern schmeckt…
#Hach
01. September 2010, 12:37 Uhr

von Sven abgelegt
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31. August 2010, 21:01 Uhr

von Sven abgelegt
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IT & EDV
Kabel selber crimpen ist keine Gefährlichkeit, man muss nur auf Reihenfolgen aufpassen und n bissl zählen können. Und wenn man dann den Stecker nicht falsch herum draufsteckt (vgl. letztes Bild) ist so n Kabel in wenigen Minuten fertig.
Wann man das braucht, da gibts unterschiedliche Gründe, beispielsweise um Kabel auf exakte Längen bringen zu können. Kommt bei nem Einzelkabel selten vor, hat aber in der Nähe von Patchfeldern durchaus seine Berechtigung
Ein weiterer Grund ist, dass beispielsweise ein Bohrloch zwar gross genug für ein Kabel, nicht aber samt Stecker ist. Gerade wenn Bohrlöcher bereits da sind und von nem zweiten Kabel schon benutzt sind, lassen sie sich nicht immer größer bohren.
Ich will n Patchkabel im Schlafzimmer haben und kein ewig dickes Loch durch die Wand dafür bohren. Also hab ich den Stecker einfach vom Kabel abgekniffen, dieses durch ein kleines Loch gesteckt und crimpe jetzt einen neuen Stecker auf das Kabel.
Weil ich das so noch nie abgebildet hab, hier jetzt die Arbeitsschritte als kurze Bilderliste:

Bild 01 - abgekniffenes Kabelende

Bild 02 - CAT 7 Netzwerkkabel, neuer Stecker (RJ 45) mit Knickschutz

Bild 03 - Knickschutz zuerst übers Kabel schieben

Bild 04 - Mantel entfernen, Drahtgeflecht freilegen

Bild 05 - Drahtgeflecht entfernen und Adernpaare freilegen

Bild 06 - Folienschirmung entfernen und Adern glätten

Bild 07 - Adern sortieren und auf notwendige Länge kürzen

Bild 08 - Stecker vorsichtig bis zum Anschlag aufsetzen

Bild 09 - Stecker samt Kabel in die Crimpzange einführen und festcrimpen

Bild 10 - Knickschutz über den Stecker schieben
Fertig, ausser man steckt den Stecker falsch herum auf die Adern - dann passiert nämlich nüschte…

Bild 11 - einmal richtige, einmal falsche Reihenfolge
31. August 2010, 20:31 Uhr

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Qype
English Books and British Foods - Altona
Stresemannstr. 169-167, 22769 Hamburg
Auf der Suche nach dem guten, lekkeren Vegemite in Hamburg hatte ich hier meinen Volltreffer.
Der Laden aufgeräumt und angenehm riechend hat mich positiv gestimmt und begeistert, als ich dann auch noch das Produkt meiner Wünsche entdeckte war ich vollends zufrieden.
Kartenzahlung war möglich, ich war aber unter EUR 12,– Warenwert - da wäre Barzahlung lieber genommen worden. Selbst auf einen großen, also einen EUR 100,– Schein hätte man mir herausgeben können. Ich hab allerdings noch ein paar andere ‘Dinge’ gefunden und letztlich doch mit EC gezahlt
Ich kann diesen Laden ruhigen Gewissens empfehlen.
Irgendwo hatte ich gelesen, es gäbe einen Parkplatz. Der stellte sich als Offroad Training für mein PKW heraus. Wie mir erklärt wurde, war das mit der Parkmöglichkeit leider auch nur ein vorübergehende Geschichte, da die Fläche bereits geräumt werden musste.
Fussnote:
Die von mir hier eingestellten Bilder sind in Absprache und mit Einverständnis gemacht worden.
31. August 2010, 20:14 Uhr

von Sven abgelegt
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Qype
Sweet Suburbia - Ottensen
Eulenstr. 49, 22765 Hamburg
Ich war da, ich wollte Vegemite, es gab nur Marmite, ich bin gegangen.
Aber die Verkäuferin war supernett und hilfsbereit, hat mir erklärt, dass Vegemite nicht so gut lief und sie es daher nicht mehr hat. Sie hat sich fast dafür entschuldigt.
Mitm Auto parken ist allerdings so ne Sache, aber das kennt man von Ottensen und Altona ja nicht anders… Besser gehts mitm Rad oder zu Fuss
Ansonsten hat der Laden gut gerochen und wirkte äußerst gepflegt.
30. August 2010, 21:22 Uhr

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Blogparade
Ursprung: Ostwestf4le.de
Die Regeln sind simpel und können hier nochmal detailliert und mit Begründung für diese Blogparade nachgelesen werden:
Die Aufgabe lautet:
1. Fotografiere Deinen Schlüsselbund.
2. Erläutere auf dem Foto die Schlüssel und mögliche Gimmicks/Accessoires.
3. Wie lange hast Du bereits den Schlüsselbund?
4. Hast Du den Schlüsselbund schon einmal verloren?
5. Wenn ja, wann und wie ging die Geschichte aus?
6. Verrate uns eine besondere Geschichte, die Du mit dem Schlüsselbund verbindest.
1. done
2. Also, in dem Foto-Schlüsselanhänger ist ein Foto von meinem Mann und auf der Rückseite von meinem großen Sohn. Ich will das seit ewigen Zeiten durch ein Foto von beiden Kinder ersetzen, bald wird der Kleine ein Jahr alt und ich finds ein bisl peinlich, dass der Große immernoch alleine ist… Der Einkaufswagenclip ohne dazu passendem Chip wird ab und an neu befüllt und ist von meinem Lieblings- Arbeitgeber, Sky (norddeutscher Supermarkt). Den großen Schraubring habe ich von meinem Schwiegerpapa geschenkt bekommen, daran gehört eigentlich ein Schutzengel, den ich hoffe, irgendwann in den Tiefen meines Autos wieder zu finden. Ich hatte mit diesem Schlüsselring das gleiche Problem, wie Marc, dass es immer aufging 
3. So, wie mein Schlüsselbund jetzt ist, ist es seit Mai letzten Jahres, als wir unser Haus gekauft haben.
4. glücklicherweise ist mir das noch nie passiert
5. -
6. Als wir neu in dieses Haus gezogen sind, hat sich unser großer Sohn (sehr früh) morgens oft meinen Schlüsselbund geschnappt und aus Spass an der Freude den roten Knopf für den Alarm an der Fernbedienung gedrückt. Ich wunder mich noch immer, dass sich damals kein Nachbar beschwert hat….
30. August 2010, 19:44 Uhr

von Sven abgelegt
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Blogparade
Ursprung: Ostwestf4le.de
Die Regeln sind simpel und können hier nochmal detailliert und mit Begründung für diese Blogparade nachgelesen werden:
Die Aufgabe lautet:
1. Fotografiere Deinen Schlüsselbund.
2. Erläutere auf dem Foto die Schlüssel und mögliche Gimmicks/Accessoires.
3. Wie lange hast Du bereits den Schlüsselbund?
4. Hast Du den Schlüsselbund schon einmal verloren?
5. Wenn ja, wann und wie ging die Geschichte aus?
6. Verrate uns eine besondere Geschichte, die Du mit dem Schlüsselbund verbindest.

Damit hab ich wohl 1. und 2. erledigt
das ist mein Haupt- oder Standardschlüsselbund. Im Büro hab ich zwei weitere und zuhause auch noch einen weiteren.
Zu 3. ist zu sagen - genau so wie er jetzt ist - mit all den Schlüsseln - hab ich ihn erst ein paar Wochen. Eigentlich hab ich nur 2 Autoschlüssel und keinen Heizkörperschlüssel dran. Das Schlüsselbund vom Stil her hatte ich in der Form schon während des Abis, also inzwischen seit etwa 18 Jahren.
Verlegt ja, verloren nein - beantwortet 4. und eine Geschichte für 5. gibts eigentlich dazu nicht, weil ich ihn wie gesagt noch nie wirklich verloren hab. Mein Schlüsselbund hat einen festen Platz daheim. Wenn er da nicht auffindbar ist, werd ich nervös.
Die abschließende Geschichte zu 7. erklärt woher dieses Geflechtdings stammt: Mein Cousin war in einer Jugendfreizeit in den Sommerferien auf der Insel Föhr und hat dort unter Anderem solche Dinger zu flechten gelernt. Als sein (und mein Onkel) heiratete, kam er grad aus dieser Freizeit zurück und brachte ein Dutzend dieser Dinger mit, in verschiedenen Farben und auch die Art des Geflechts war unterschiedlich. Mehr durch Zufall hab ich den in meinen damaligen Lieblingsfarben - rot und schwarz bekommen. Das war im Sommer 1992. Den Zeitpunkt definiere ich als jenen, wo mein Schlüsselbund seinen Stil erhielt. Daher kann ich das recht gut datieren
Und als Fußnote @Ostwestf4le - du müsstest ihn so auch noch kennen
30. August 2010, 08:13 Uhr

von Frederike abgelegt
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Gedanken,
Vorlieben,
Wunschliste
Seit unser jüngerer Sohn geboren ist, spiele ich mit dem Gedanken, mir die Namen meiner Kinder tätowieren zu lassen..
Ich hatte an die Oberseite meines Fußes gedacht, aber jetzt schlug Sven (nach Anregung aus dem Freundeskreis) vor, die in mein schon vorhandenes Tatoo auf der Schulter zu integrieren.. Diese Idee bockt mich richtig an, aber einen Rest Zweifel habe ich auch noch:
Alleine in unserem Freundeskreis haben drei Leute die Namen ihrer Kinder irgendwo tätowiert: Ein befreundetes Päärchen hat in dieser ‘Herr der Ringe’-Schrift ‘Töchterlein Mustermann my Love’ aufm inneren Unterarm stehen und eine Freundin möchte den Namen ihres Sohnes in ihr ‘Rückengeweih’ mit einfügen..
Mir war, als ich mir das Tatoo hab stechen lassen, total wichtig, dass es ‘meins’ ist und nicht jede dritte Schlampi damit rumrennt, noch nichtmal mit was ähnlichem. Deswegen hätte ich mir auch NEVER EVER ein Arschgeweih oder diese Sarah Connor- chinesischen Zeichen im unteren Nacken stechen lassen.
Aber nun habe ich natürlich berechtigte Bedenken, dass in 20 Jahren jede Mutti, die 2010 halbwegs cool war, irgendwo den Namen ihres Kindes auf ihrem Körper stehen hat und so wie heute die Omas sich gegenseitig Fotos von ihren Enkeln zeigen, zeigen wir uns dann unsere schrumpeligen Kindesnamen-Tatoos. Will ich das Risiko eingehen? Steh ich da drüber, mal was zu haben/zu tragen, was vielleicht eine Mehrheit und nicht eine kleine Minderheit auch hat?
Oder soll ich die Zeit abwarten (so wie bei meinem ersten Tatoo 2 Jahre verstreichen lassen), bis ichs stechen lasse, ob ichs wirklich SO haben will?
[Edit by Frederike am 01.September 2010 14:00 Uhr]
Übrigens der Vollständigkeit halber hier das evtl. zu erweiternde corpus delicti :
